Kulturbahnhof

 

Konzept

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Bahnbrechend: mit bürgerlichem Engagement ans Ziel

Im Frühjahr 2014 haben Idsteiner Bürger gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Hochschule Fresenius und dem Stadtumbaumanagement ein außergewöhnliches Konzept erarbeitet. Dieses macht die ehemalige Güterhalle am Idsteiner Bahnhof nach fast 20 Jahren Stilllegung zu einem weiteren Idsteiner Identitätsstandort.

Das Projekt wird von der Stadt Idstein, der Hochschule Fresenius getragen und von engagierten Bürgern gemanagt. Mit Unterstützung der Stadt Idstein ist so eine neue Plattform für kulturelles Leben entstanden. Als „Haus der Bürger“ steht der Kulturbahnhof für alle offen und bietet Raum zum Austausch.

 

Nutzungskonzept


Das entwickelte Nutzungskonzept steht auf vier Säulen:
Bildung
Sich weiterbilden: Die Hochschule Fresenius sowie andere Institutionen ermöglichen Weiterbildungen und einen wissenschaftlichen Diskurs. Auch für zahlreiche Aktivitäten innerhalb des Studienalltags ist der Kulturbahnhof als studentischer Arbeitsraum und Treffpunkt geeignet.

Soziale Aktivitäten
Sich vernetzen und austauschen: Vereine und Gruppierungen können den Kulturbahnhof für regelmäßige Treffen nutzen und offene Angebote schaffen.

Bühnenkunst
Sich unterhalten lassen: Ergänzend zu den vorhandenen Möglichkeiten in Idstein erweitert der Kulturbahnhof das Kulturangebot schwerpunktmäßig im Genre Kleinkunst mit Comedy, Kabarett, kleinen Theater-Ensembles und Konzerten.

Raumvermietung
Sich zusammenfinden: Der Kulturbahnhof kann von Unternehmen und Privatpersonen für geschlossene Veranstaltungen wie zum Beispiel Seminare und Tagungen sowie für private Feiern angemietet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Vermietung.
Die Klammer um diese vier Säulen bildet der „Treffpunkt Bürgerlounge“, der alle Neugierigen einlädt, unverbindlich vorbeizukommen und neue Bekanntschaften im Rahmen eines gemütlichen Cafés zu machen. Mehr dazu unter Treffpunkt.

 

Studentencafe

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Das Studierendencafe ist Bestandteil des Projektes Kulturbahnhof. Studierende der Hochschule Fresenius engagieren sich ehrenamtlich, um einen Rahmen zu schaffen, der zum Treffen, Reden, Lachen oder Arbeiten einlädt. Im entspannenden Ambiente des Kulturbahnhofs bieten die Studierenden in einem offenen Konzept Kaffee und weitere Getränke an.

Das Studierendencafe steht allen Menschen offen.
JEDEN DONNERSTAG von 18 – 22 Uhr

 

Location

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Idsteins neue Event-Adresse: Am Güterbahnhof 2

Fast 200 m² groß ist die denkmalgeschützte Halle an den Gleisen des Idsteiner Bahnhofs. Bis zu 150 Personen finden – je nach Art der Bestuhlung – im Kulturbahnhof Platz. Hier trifft Geschichte auf modernes Ambiente und schafft genau die Stimmung, die feierliche Anlässe und öffentliche Veranstaltungen so unvergesslich machen. Ob für Seminare, Sitzungen, Vorträge, gemütliches Beisammensitzen, Veranstaltungen oder Feiern – der Kulturbahnhof bietet verschiedene Möglichkeiten, mit Leben gefüllt zu werden.

Das Gebäude ist außerdem vom Parkplatz aus barrierefrei zugänglich und verfügt über eine behindertengerechte Toilette. Gerne stellen wir bei Bedarf eine mobile Bühne (4 m x 2 m) zur Verfügung.

 

Historie

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Von „Güterhalle“ zu „Kulturbahnhof“

Bahnhof Idstein03

Archiv Stefan Gärth

Bereits 1877/78 wurden die Weichen für den heutigen Kulturbahnhof gestellt: Nach Eisenbahnanschluss und eigenem Bahnhof erhielt Idstein auch seine erste Güterhalle. 1895 verfrachtete man dort bereits 3.090 Tonnen Güter. Im Gegenzug erhielt Idstein im selben Jahr stolze 13.278 Tonnen Güter.

Der rege Güterverkehr hinterließ allerdings erhebliche Spuren – Beschwerden zum Beispiel über den miserablen Zustand der Rampe zur Güterhalle sowie der Pflasterung der Zufahrtsstraße zum Bahnhof häuften sich. Dreißig Jahre später stieß die Güterabfertigung dann endgültig an ihre Grenzen und die erste Güterhalle musste umgebaut werden: Am 14. Oktober 1915 nahm die an den steigenden Güterverkehr angepasste Güterbahnladehalle den Betrieb wieder auf.

Im Aussehen hatte sich die neue Güterhalle im Vergleich zum Vorgängerbau kaum verändert. Allerdings fand sie – deutlich größer und mit Kopf- und Seitenrampe versehen – einige Meter nach hinten und in nördliche Richtung versetzt einen neuen Standort.

Bis 1983 wurde die Güterhalle von der Deutschen Bundesbahn genutzt. Noch bis 1992 wickelte ein einziges Idsteiner Unternehmen als Mieter die Stückgutfracht über die Güterhalle ab. Der Güterverkehrspunkt Idstein wurde 1997 endgültig geschlossen.

Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau in Hessen“ erfolgte im Jahr 2014 der Umbau und die Sanierung der ehemaligen Güterbahnladehalle, deren Revitalisierung das Bahnhofsumfeld aufwerten und das soziale und kulturelle Leben in Idstein stärken soll.

Am 8. November 2014, nach fast 20 Jahren Stilllegung, wurde die ehemalige Güterhalle als „Kulturbahnhof Idstein“ wieder zum Leben erweckt und ist ein weiterer Identitätsstandort in Idstein.

Quelle: Stadtarchiv Idstein

 

Partner

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Nicole Schreier
nicole.schreier@kulturbahnhof-idstein.de

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